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Ahrntal, Südtiroler Bergbaumuseum - Museumsbereich Ahrntal In Prettau wurde 500 Jahre lang Kupfer abgebaut. Das Verwaltungszentrum des Bergwerks lag in Steinhaus. Im dortigen Kornkasten, dem Lebensmittellager des Bergwerkes, befindet sich seit Herbst 2000 das Bergbaumuseum Steinhaus. Im Mittelpunkt der Präsentation steht die reichhaltige Sammlung der Familie Enzenberg. Wertvolle Holzmodelle von Einrichtungen des Bergwerks, Gemälde und kunstvoll verzierte Grubenkarten, Bücher, Dokumente und Fundstücke aus dem Bergwerk lassen die Geschichte des Bergbaus im Ahrntal wieder aufleben. Im 15 km entfernten Schaubergwerk in Prettau führen über 20 Stollen und Schächte zur Erzlagerstätte auf 1400 bis 2100 m Meereshöhe. Bei der Besichtigung befährt man mit einer Grubenbahn den 1100 m langen St.-Ignaz-Erbstollen, in dem noch immer Zementkupfer gewonnen wird. Im Jahr 2001 wurde in diesem Stollen auch eine Asthmatherapiestation eingerichtet.
Adresse: Steinhaus 99, 39030 Ahrntal, Tel. 0474/651043
Öffnungszeiten: 1. April - Ende Oktober Di-So 9.30-16.30, Do 9.30-22
26. Dezember - Ostern Di, Mi 9-12 Di, Mi, Sa 15-18, Do 15-22 So 14-18
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Innichen, Dolomythos Darstellung der Dolomiten als Lebens- und Kulturraum in Dioramen, Rekonstruktionen, dreidimensionalen Modellen und Filmen. Fossilien und Mineralien weisen die Dolomiten als reichhaltiges Archiv für geologische Prozesse aus: Vulkane, Wüstenlandschaften, Korallenriffe und Tiefseebecken in den verschiedenen erdgeschichtlichen Epochen sowie die Entwicklung der Flora und Fauna finden hier ihre bildliche Darstellung. Für Kinder gibt es einen ausgedehnten Bereich und die Möglichkeit zu einer Schatzsuche.
Adresse: Villa Wachtler, P.-P.-Rainer-Straße 11, 39038 Innichen , Tel. 0474/913462 Öffnungszeiten: ganzjährig geöffnet Mo-Sa 10-12, 15-19
15. Juli - 10. September täglich 10-12, 15-19
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Niederdorf, Fremdenverkehrsmuseum Hochpustertal Niederdorf gehörte bereits vor 150 Jahren zur Pionier-Region des Tiroler Fremdenverkehrs, dem Hochpustertal, und war seit 1871 über die Südbahn auch fur Großstädter leicht erreichbar. Das Museum, das im Haus Wassermann untergebracht ist, zeigt daher einen zeitlichen Durchgang von den Anfängen des Fremdenverkehrs, z.B. die Reise der Isabella von Bourbon Parma und ihres Dienstpersonals, die 1760 im Haus Wassermann genächtigt hat, bis hin zum aktuellen Tourismus unter Einbeziehung der Vorformen des Fremdenverkehrs (alte Wirtshäuser und zahlreiche Bäder), des Baues der Pustertaler Bahn und des frühen Alpinismus in der Region. Neben den touristischen Themen arbeitet das Museum auch lokalgeschichtliche Themen auf, wie etwa die Sammlung von Sterbebildern aus dem Haus Wassermann. Ein Infopoint im Museum bietet Interessierten die Möglichkeit, über 18.000 Tiroler Persönlichkeiten zu recherchieren.
Adresse: Haus Wassermann, Hans-Wassermann-Str. 8, 39039 Niederdorf
Tel. 0474/745136 Öffnungszeiten: Dezember - Februar, Mai - Juni
Fr-So 16-19, Sa. 9-12, 16-19 Juli - September Di-So 16-19
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Sand in Taufers, Burg Taufers Diese mächtige mittelalterliche Burganlage zeugt von ihrer historischen Bedeutung. Ehemals Dynastenburg der Herren von Taufers, gelangte sie 1977 in den Besitz des Südtiroler Burgeninstituts. Im 15. und 16. Jh. wurde sie zu einer weitläufigen Wohnburg ausgebaut. Die vollständig möblierte, sehr gut erhaltene Burg zählt zu den größten und schönsten Burgen des gesamten Tiroler Raumes. Sie enthält eine sehenswerte Sammlung von Einrichtungs- und Kunstgegenständen verschiedener Epochen (12. bis frühes 17. Jh.). Von den 64 Räumen sind rund zwei Drittel getäfelt. Besonders wertvoll sind die Fresken von Friedrich Pacher in der Burgkapelle.
Adresse: Ahornach 1, 39032 Sand in Taufers, Tel. 0474/678053
Öffnungszeiten: Januar - Anf. Juni Di, Fr, So um 15 Uhr (Deutsch), um 16 Uhr (Italienisch) Anf. Juni - 31. Oktober täglich 10, 11, 14, 15.15, 16.30
15. Juli - Ende August täglich 10-17, stündlich Karwoche, Dezember, Weihnachten täglich um 15 Uhr (Deutsch), um 16 Uhr (Italienisch)
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St. Martin in Thurn, Museum Ladin Ciastel de Tor1996 erwarb das Land Südtirol Schloss Thurn mit dem Ziel, hier ein Landesmuseum für die Kultur und Geschichte der ladinischen Volksgruppe unter der Bezeichnung 'Museum Ladin Ciastel de Tor', einzurichten. Schloss Thurn, dessen Geschichte bis in das 12. Jh. zurückreicht, war einst Mittelpunkt des Gerichts 'Thurn an der Gader'. Es liefert deshalb selbst einen wesentlichen Beitrag zur Geschichte der Dolomitenladiner, welche Nachfahren der romanisierten Urbevölkerung des Landes und als solche die älteste der drei in Südtirol lebenden Sprachgruppen sind. In multimedialer Form wird die Sprache, Kultur und Geschichte der ladinischen Bevölkerung des Dolomitengebietes dargestellt. Themenbereiche sind die Archäologie (Besiedelungsgeschichte, Sotciastel, von den Rätern zu den Ladinern), die Geschichte (Fürsten, Richter, Untertanen), die Dolomiten (Entstehung, Entdeckung, Erschließung), die ladinische Sprache und Identität (Sprachlabor, Kunsthandwerk), die Wirtschaft (Siedlungsformen der Viles, Eisenstraße), der Aussichtsturm (Ladinoscope).
Adresse: Schloss Thurn, Torstraße 72, 39030 St. Martin in Thurn, Tel. 0474/524020
Öffnungszeiten: Palmsonntag - 31. Oktober Di-Sa 10-18, So 14-18
August auch Mo geöffnet 26. Dezember - Palmsonntag Mi-Fr 14-18
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