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[ 13.05.2011 ]

Ausstellung: Das Meisterwerk existiert nicht

Eine Sonderausstellung im Diözesanmuseum Brixen zeigt rund 50 Skulpturen aus der Sammlung des großen Kunsthistorikers Federico Zeri, die dieser wiederum dem Museum der Accademia Carrara geschenkt hat.

Diese Skulpturen aus dem 15. bis 19. Jahrhundert ermöglichen einen ganz außergewöhnlichen  Streifzug durch die Kunstgeschichte und werden von Texten Federico Zeris und Ausschnitten seiner legendären TV-Auftritte begleitet und kommentiert.

Federico Zeri (1921 – 1998) war einer der bedeutendsten Kunstkenner Italiens und hat sich durch die Entdeckung verschollener und die korrekte Zuschreibung anonymer Kunstwerke um die Kunstgeschichte ungemein verdient gemacht. Er war Professor in Mailand, schrieb regelmäßig für „La Stampa“ und war auch auf RAI gern gesehener Gast und Experte. Er war berühmt für seine oft sehr unkonventionellen Ansichten und Kommentare und galt schon zu Lebzeiten als einer der einflussreichsten Kunsthistoriker Italiens.

Die Ausstellung in Brixen ist in erster Linie als chronologischer Rundgang angelegt, in dem die Entwicklung der italienischen und europäischen Skulptur über einen Zeitraum von knapp 500 Jahren zu entdecken ist. Die „Reise“ beginnt im 15. Jahrhundert, als man in Italien die Gotik endgültig hinter sich lässt, und endet im 19. Jahrhundert an der Schwelle zur Moderne. Zeri ist persönlich in Videos und TV-Ausschnitten präsent und begleitet den Besucher gleichsam durch die Ausstellung.

Zwei Renaissance-Gemälde, die ebenfalls in der Birixner Ausstellung zu sehen sind, dokumentieren eindrucksvoll Zeris wissenschaftliche Forschungs- und Zuschreibungsarbeit. Drei zeitgenössische Kunstwerke aus Zeris Sammlung zeigen seine Auffassung von moderner Kunst und sein intellektuelles Selbstverständnis. Auch der Titel der Ausstellung zitiert einen Ausspruch von Zeri, mit dem er seine Überzeugung zum Ausdruck brachte, dass jedes Kunstwerk nur innerhalb seiner Zeit und im historischen, sozialen und kulturellen Kontext beurteilt werden kann. Ein davon isoliertes, „absolutes“ Meisterwerk gibt es nicht.

„Das Meisterwerk existiert nicht“ – eine hoch interessanteste Begegnung mit einem der brillantesten Köpfe der Kunstgeschichte und mit seiner außergewöhnlichen Sammlung!

14. Mai – 28. August 2011

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