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[ 31.07.2009 ]

Hexentanz auf dem Würzjoch

31-07-2009 - Die Dolomiten, die ja seit neuestem zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören, sind seit jeher eine Region traditionellen Brauchtums und teils höchst lebendiger Mythen, Sagen und Legenden. Immer schon haben die „Bleichen Berge“ die Fantasie der Menschen angeregt und waren spektakuläre Kulisse für fantastische Geschichten und reale Geschichte.

Der Peitlerkofel im Naturpark Puez Geißler ist ein dunkler Felskoloss, der – wenn ihn Wolken und Nebel umhüllen – auch heute noch unheimlich und bedrohlich wirken kann. Kein Wunder, dass sich hier der Hexenglaube lange hielt und allerlei Sagen und Gerüchte rund um Hexentänze und Hexensabbat kursierten. Grausig, schaurig und gruselig, so wurden die Hexen zumeist beschrieben; in den Wäldern, Tälern und Felsen trieben sie angeblich mit bösem Lachen ihr Unwesen und lockten ahnungslose Wanderer mit Hinterlist und Zaubertränken ins Verderben.

Am 31. Juli können Neugierige beim alljährlichen Hexentanz am Würzjoch und auf den Peitlerwiesen erleben, wie es an so einem Hexensabbat zugegangen sein mag. Ein wenig Mut braucht es allerdings schon, denn wenn die Hexenmeister die Teilnehmer abends zum Peitlerkofelhang bringen, warten allerlei unheimliche und schaurige Begegnungen. Unterwegs werden auch die alten Sagen erzählt, werden Geister und Dämonen lebendig und schließlich werden die Stätten der Hexentänze auf den Peitlerwiesen aufgesucht, wo schon die Hexenfeuer lodern. Zur Belohnung bekommen die „Hexenjäger“ dann in den Hütten am Würzjoch köstliche ladinische Spezialitäten kredenzt und können sich bei einem Umtrunk stärken.

Auskunft über das genaue Programm erhalten Sie gerne beim Tourismusverein St. Martin in Thurn telefonisch unter 0039 0474 523175 oder per Email an info@sanmartin.it

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