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[ 27.03.2011 ]

Osterurlaub in Tirol und Südtirol

Nach dem langen Winter sind die Osterferien die ideale Zeit für einen Urlaub, um Energie und Kraft zu tanken. Egal, ob Sie sich noch einmal dem Skivergnügen hingeben und bei milden Temperaturen in der Frühlingssonne den Firnschnee genießen, oder ob Sie sich einfach am Erwachen der Natur, am frisch knospenden Grün und den ersten Blüten erfreuen, ein Urlaub zur Osterzeit ist stets Wellness pur für Körper und Geist.

Besonders für Familien ist Ostern eine wunderbare Urlaubszeit. Der Osterhase besucht Kinder ja überall; die bunten Eier und den Schokohasen für Ihre lieben Kleinen verstecken Sie einfach dort, wo Sie sind, im Garten der Vermieter oder des Hotels, auf der Wiese oder direkt im Appartement. Für die Kinder ist es sicher ein besonderer Spaß, dass ihnen der Osterhase auch an den Urlaubsort gefolgt ist.

Ostern ist in Südtirol und Tirol auch mit einer Vielzahl von schönen Bräuchen verbunden. Die Palmweihe am Palmsonntag etwa ist allgemein bekannt. In manchen Tiroler Orten wird aber bei der Prozession auch eine annähernd lebensgroße, auf einem Esel sitzende Jesusfigur mitgeführt. Diese Art der Prozession war früher weit verbreitet und hatte oft ausgelassenen Volksfestcharakter. Vor ca. 200 Jahren wurden deshalb die Palmeselprozessionen von der Kirche verboten, doch in einigen Gemeinden, z.B. in Hall in Tirol, in Telfs oder Achenkirch hat sich der Brauch dennoch bis heute gehalten.

In Südtirol hat der „Palmesel“ übrigens noch eine andere Bedeutung: Diesen wenig schmeichelhaften Titel bekommt jenes Familienmitglied verliehen, das am Palmsonntag als letztes beim Frühstückstisch erscheint.


In Imst wiederum ist es am Palmsonntag Brauch, in einer Prozession lange, mit Bändern und Immergrün geschmückte Stangen, so genannte Palmlatten, zur Kirche zu tragen. Bis zu 35 m lang sind diese Palmlatten, und die Burschen des Ortes wetteifern darum, wer die längste und schönste Palmlatte bringt und schließlich vor dem Kirchturm aufrichten kann. Noch einen weiteren interessanten Brauch gibt es in Imst: In der Karwoche wird in der barocken Pestkapelle das Heilige Grab gezeigt, wobei das Szenario mit bunt leuchtenden Kugeln geschmückt ist und eine mechanische Vorrichtung sogar Schweißtropfen am Antlitz Christi erscheinen lässt. Ähnliche „Kulissenaltäre“ mit unterschiedlichen mechanischen „Spezialeffekten“ finden wir u.a. auch in Patsch, Pettneu, St. Johann oder Telfs.

In Südtirol weit verbreitet ist das so genannte „Osterpecken“ oder „Preisguffen“. Dabei versammelt man sich am Ostersonntag nach dem Gottesdienst vor der Kirche, und jeder versucht, mit einem gekochten und gefärbten Ei das des Gegners zu zerbrechen. Erst „peckt“ bzw. „gufft“ man mit der spitzen Seite des Eis, dann mit der flachen. Sieger ist, wessen Ei bis zum Ende unbeschädigt bleibt.

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