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[ 30.10.2009 ]

Ski Weltcup Gröden Alta Badia

Endlich hat die Weltcup-Saison im Alpinen Skirennsport wieder begonnen! Und schon im Dezember macht der Weltcup auch in Südtirol Station, wenn inmitten der traumhaften Landschaft der Dolomiten, die ja heuer zum UNESCO-Weltnaturerbe erhoben wurden, zwei ganz große und spektakuläre „Klassiker“ des Alpinen Skilaufes stattfinden.

Die Herrenrennen in Gröden und Alta Badia! Das bedeutet vier der schönsten und interessantesten Rennen der Saison in einmaliger Atmosphäre, das bedeuten aber auch ein langes und strapaziöses Wochenende für die Athleten. Vor allem für die Allrounder, die bei allen Bewerben starten, sind die vier schweren Rennen an vier aufeinander folgenden Tagen eine riesige Herausforderung.

Los geht’s am 18.12. mit dem Super-G in Gröden, den im Vorjahr etwas überraschend der Südtiroler Werner Heel gewinnen konnte. Am Samstag, den 19.12. folgt schon die Abfahrt der Herren auf der legendären Saslong-Piste, auf der Bernard Russi 1970 Weltmeister wurde. Mit ihren atemberaubenden Sprüngen über die Kamelbuckel, den berühmten Kehren auf der Ciaslat und dem alles entscheidenden Zielhang zählt sie zu den unverzichtbaren Highlights jeder Weltcup-Saison. Vorjahrssieger Michael Walchhofer will seinen Titel natürlich – schon in Hinblick auf die im Februar anstehenden Olympischen Winterspiele – verteidigen, aber auch die anderen Skiasse wie Bode Miller oder Didier Cuche werden alles für einen Sieg in Gröden geben

Nicht mehr am Start ist der große Dominator und führende Skisportler der letzten Jahre: Hermann Maier, der in Val Gardena allerdings nie gewinnen konnte, wird nach seinem überraschenden Rücktritt Anfang Oktober die Grödner Rennen heuer erstmal wieder als Zuschauer genießen. Unmittelbar anschließend an die Speedbewerbe in Gröden folgen Riesenslalom und Slalom im nur wenige Kilometer entfernten Alta Badia. Die Gran Risa in La Villa/Alta Badia, auf der am Sonntag, dem 20.12. der Riesenslalom ausgetragen wird, gilt als eine der schönsten und anspruchsvollsten Strecken im gesamten Weltcup. Zufallssieger gibt es hier sicher nicht, um den schwierigen Hang mit einer Höchstneigung von 53%(!) zu meistern, muss man schon ein perfekter Skifahrer sein. Vorjahrssieger Daniel Albrecht arbeitet nach seinem schweren Sturz in Kitzbühel eifrig an seinem Comeback und möchte in Alta Badia natürlich unbedingt wieder dabei sein.

Auch der Slalom, der zum Abschluss des Weltcup-Wochenendes am 21.12. stattfindet, ist einer der selektivsten des gesamten Winters. Der Kreis der Favoriten ist groß, 2008 standen hier Ivica Kostelic, Jean-Baptiste Grange und Benjamin Raich am Siegespodest. Wer auch immer heuer hier wird jubeln dürfen: Ein spannendes Ski-Wochenende mit spektakulären Rennen und toller Stimmung ist garantiert!

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