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Aufgrund der Coronavirus-Pandemie: Virtuelle Tour durch das Bergwerk Prettau

  • Bergwelt bei Prettau

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind derzeit alle Landesmuseen in Südtirol geschlossen, daher sind auch diese Institutionen bemüht, neue und kreative Lösungen zu finden, um dennoch ins Kulturleben eintauchen zu können.

Eine solche Lösung hat das Landesmuseum Bergbau bereits gefunden: Es bietet allen Interessierten ab sofort die Möglichkeit, dem Alltag ein wenig zu entfliehen und in die Welt des Bergbaus einzutauchen und sich auf eine virtuelle Tour durch das Bergwerk Prettau zu begeben. Möglich wird dies durch einen Kurzfilm, verschiedene Erzählungen, Bilder sowie 14 Hörstationen. Der Rundgang durch das Bergwerk ist kostenlos und kann über die Audioguide-App „Hearonymus“ problemlos heruntergeladen werden. Die App ist in Deutsch, Englisch, Italienisch bzw. Holländisch abrufbar, der Zugang ist über https://www.bergbaumuseum.it/de/prettau/standort-prettau-919.html  möglich.
 

Begehrter Prettauer Kupfer

In Prettau soll man bereits in der Bronzezeit nach Kupfer gesucht haben, wobei als Indiz dafür ein Lappenbeil gilt, dass man 1864 im Bergwerk fand. Die erste Nachricht bezüglich der Bergbautätigkeit, die auch gesichert ist, stammt aus dem Jahr 1426, in dem man zwei „Tauferer Kupfer-Büchsen“ goss. Allerdings war das Kupfer für den Kanonenguss nicht besonders gut geeignet. Der Abbau in Prettau begann auf etwa 2000 Meter Meereshöhe in der Nähe des sogenannten Rötkreuzes. Von dort führen die Erzadern ungefähr 550 Meter in die Tiefe. Am Ende des 15. Jahrhunderts begann man dann auch Stollen zu graben, wobei dieser Vorgang oft Jahrzehnte dauerte. Die Bergwerksbetreiber wechselten sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder ab. Meist waren die Betreiber Adelsfamilien, die gegen einen Pachtzins das Abbaurecht erhielten. Die letzten Betreiber waren die Grafen Enzenberg, die das Werk im Jahr 1893 schließen mussten, da das Kupfer, das aus Amerika importiert wurde, viel billiger war. Die Schließung war jedoch nur vorübergehend, denn der Bergwerksbetrieb wurde zwischen 1957 und 1971 wieder aufgenommen, bis dann die endgültige Schließung erfolgte.
 

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