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Stubaier Alpen in Südtirol

  • Hotel Plunhof in Ratschings
  • Tribulaunhütte auf den letzten Metern des Hüttenanstiegs
  • Becherhaus
  • Winterparadies Ratschings
  • Tribulaun im Pflerschtal
  • Becherhaus (3195m) Übeltalferner Stubaier Alpen

Südtirol und Nordtirol teilen sich den vielschichtig angeordneten Gebirgszug, der zwischen dem Wipptal, dem Ötztal und dem Passeier hervorragt und damit einen Teil des Alpenhauptkamms ausmacht.

Die nördliche Grenze der Stubaier Alpen erweist sich auch als die Grenze zwischen den Zentralalpen und den Nördlichen Kalkalpen.

Der Zuckerhut von Stubai

Zwischen mehreren Dreitausendern ragt als höchster Gipfel das malerisch aus dem Fels gewachsene Zuckerhütl (3.507 Meter) hervor. Es befindet sich zwar auf österreichischem Gebiet, ist allerdings ganz nahe an der Südtiroler Grenze zu finden. Wer den Aufstieg wagt, braucht nicht nur Ausdauer, sondern auch Bergerfahrung – immerhin gilt dieser Gipfel nicht als der Leichteste. Doch wartet oben ein majestätisches Panorama, das die Dolomiten, die Zillertaler Alpen, die Ötztaler Alpen, das Karwendel sowie die Hohen Tauern mit Großglockner und Großvenediger miteinschließt.
 
Die kalte Witterung in den entlegeneren Teilen der Gebirgskette sorgt für abschnittsweise Vergletscherungen und brachte etwa den Stubaier Gletscher im österreichischen Teil hervor, der als beliebtes Gletscherskigebiet von Oktober bis in den Juni hinein für Schneesicherheit und Spaß auf den Pisten bürgt.

Wintersport im Überfluss

Ebenso überzeugt der italienische Teil der Stubaier Alpen mit einem Wintersportort, der sich mehr als sehen lassen kann. Das Skigebiet Ratschings-Jaufen gilt als eines der schneesichersten Skigebiete Südtirols – auf einer Höhe von bis zu 2.150 Metern. Mit acht Liftanlagen (eine davon eine moderne 8er-Kabinenbahn) und 25 Pistenkilometern, die von leicht bis mittelschwer alle Stücke spielen, überzeugt das Areal jeden passionierten Skisportler. Ein „Funpark“ am Enzianlift lädt zum Freestylen ein und bietet sogar eine „Kicker-Line“ für die hartgesottenen Profis.
Außerdem gibt es hier noch eine fünf Kilometer lange Rodelbahn und eine auf 16 Kilometer kommende Panorama-Langlaufloipe (Höhenloipe Platschjoch in 1.800 Metern Höhe), um es wirklich jedem recht zu machen.

Frische Bergluft schnappen

Ansonsten heißt es hier sowohl im Winter als auch im Sommer: Die Wanderschuhe schnüren! Etwa für eine Tour zum Becherhaus (3.195 Meter). Im Jahr 1894 als Kaiserin-Elisabeth-Schutzhaus erbaut, wacht das Becherhaus heute als höchstgelegene Schutzhütte Südtirols über die Stubaier Alpen. Die Wanderung startet in Maiern im hinteren Ridnauntal. Über den Fußweg Nr. 9 erreichen Sie in etwa sechs oder sieben Stunden Ihr Ziel. Beachten Sie allerdings, dass die Hütte im Winter geschlossen ist.
 
Eine Besteigung des Wilden Freigers (3.418 Meter) an der Grenze zwischen Österreich und Italien ist vom Becherhaus in ca. 1 Stunde machbar. Über den Südgrat des Signalgipfels und weiter in nordwestlicher Richtung geht es über den Verbindungsgrat zum Hauptgipfel. Dabei passiert man auch die Grohmannhütte (2.254 Meter) und die Teplitzer Hütte (2.586 Meter), die beide Übernachtungsmöglichkeiten anbieten und mit regionalen Schmankerln verzaubern.
 
Ebenfalls zwischen Südtirol und Nordtirol befindet sich die Sonklarspitze (3.463 Meter), die über den Normalweg am Nordgrat erklommen werden kann. Es ist dies auch der Weg, der bei der Erstbesteigung genommen wurde. Starten Sie vom Becherhaus oder von der Müllerhütte (3.145 Meter) – von Letzterer gelangen Sie in 2 Stunden zur Sonklarspitze, von dort geht es über den Übeltalferner zur Sonklarscharte und weiter auf den Gipfel. Das sommerliche Wanderparadies ist im Winter ein idyllisches Zauberland für ausgiebige Skitouren.
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