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Naturerlebnis in Südtirol: Zugang zum Pragser Wildsee wird im Sommer limitiert

  • Am Pragser Wildsee (1496 m) mit Seekofel (2810m)

Vor kurzem wurde in Bozen der Plan Prags 2020 vorgestellt, dessen Ziel es ist, das UNESCO-Welterbe Pragser Wildsee nachhaltig erlebbar zu machen.

Aufgrund von Ergebnissen einer Studie, die von der Stiftung Dolomiten UNESCO durchgeführt wurde, möchte man bereits 2020 neue Maßnahmen setzen. Schon letztes Jahr wurde der Verkehr auf umweltschonende Mobilitätsmittel verlagert, 2020 werden auch diese weiterhin angeboten, darüber hinaus soll aber auch der Seezugang beschränkt werden.
 

Pragser Wildsee

Besonderes Naturerlebnis

Die Daten einer Erhebung zeigen, dass im Jahr 2018 im Zeitraum von Juli bis September insgesamt 1,2 Millionen Menschen das Pragser Tal besuchten, das ergibt im Durchschnitt 9.936 Personen pro Tag. Im Rahmen einer Tragfähigkeitsstudie werden nun die Auswirkungen auf die Wirtschaft, das soziale Umfeld sowie auf die Natur untersucht, wobei man vor allem das Naturerlebnis aufwerten möchte.
 

Weniger PKW und Busgäste

Das Pragser Tal ist ein einzigartiges Welterbe und soll daher für die Bewohner und für die Besucher aufgewertet werden. Aus diesem Grund wurde der Plan Prags 2020 erarbeitet. Dieser sieht vor, Radverleihe in Welsberg, Niederdorf und Prags zu potenzieren und am See mehr Parkplätze für Räder zu schaffen. Für Privatfahrzeuge ist die Straße ins Pragser Tal zwischen dem 10. Juli und dem 10. September geöffnet, bis alle Parkplätze im Tal voll sind, dann erfolgt eine Sperre bis 15 Uhr. Mit dem Bus erreicht man den Pragser Wildsee ab 10. Juli mit den Linien 439 bzw. 442, allerdings ist dieses Jahr eine Online-Reservierung, für die es ein neues Portal gibt, notwendig. Sind die Plätze ausgebucht, so ist der Zugang mit dem Bus-Shuttle nicht mehr möglich.
 

Besucherzahlen senken

Für die Einwohner des Pragser Tals gelten die Fahr-Beschränkungen nicht, Durchfahrtsgenehmigungen gibt es auch für Gäste von Geschäften oder Speiselokalen. Diese Kontingentierung soll die Exklusivität des Tales steigern und das sensible Ökosystem schützen. Durch die geplanten Beschränkungen rechnet man mit einer Gästeanzahl von 4500 bis 5000 Personen pro Tag.
 

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