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Pilgerwege in Südtirol: Eine Auswahl

  • Hexenweg

Pilgern bedeutet, sich auf den Weg zu einem besonderen Ort zu machen, wobei der Begriff vom Lateinischen „per agere“ bzw. „pergere“ abgeleitet wird, was soviel wie „in der Fremde sein“ bedeutet. Auch in Südtirol gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um beim besinnlichen Wandern neue Erlebnisse und Erfahrungen zu sammeln.

Im Tauferer Ahrntal verläuft beispielsweise der Besinnungsweg des Heiligen Franziskus, der von zehn Besinnungspunkten gesäumt wird. Jeder Ort ist dabei von drei Merkmalen geprägt: durch eine bestimmte gestalterische Darstellung, durch einen Satz aus der Bibel und das Wort des Heiligen Franziskus. Am Franziskusweg kommen die Pilger auch bei den eindrucksvollen Reinbachfällen vorbei, den Abschluss bildet dann die Franz- und Klara-Kapelle, die zum Verweilen und Innehalten einlädt.
 
 

Pilgern am Jakobsweg

Jeder kennt den bekannten Jakobsweg, der bis nach Santiago de Compostela verläuft. Teile davon durchqueren auch Südtirol, wobei die Strecke von der Ortschaft Winnebach ausgehend bis zum Brenner verläuft und in sechs Etappen bewältigt werden kann. Insgesamt müssen die Pilger 3000 Höhenmeter bzw. 130 Kilometer zurücklegen, wobei jede Etappe eine ganz eigene Geschichte erzählt.
 

Unterwegs am Kalterer Friedensweg

 Zwischen 1995 und 2000 wurde der Kalterer Friedensweg realisiert, der von St. Anton aus bis nach St. Peter in Altenburg führt. An verschiedenen Besinnungspunkten wurden die Themen „Maß, Klugheit, Gerechtigkeit, Glaube und Hoffnung“ künstlerisch gestaltet und umgesetzt und sie laden zum Innehalten ein. Das Thema Mut wird durch die Rastenbachklamm dargestellt, während das Thema Liebe durch die Kirchenruine St. Peter in Altenburg verkörpert wird.
 

Pilgern auf historischen Pfaden

Momente der Einkehr und Ruhe findet man außerdem am eindrucksvollen Romedius-Pilgerweg, der in Thaur beginnt und bis nach San Romedio verläuft. Der heilige Romedius ist der Schutzpatron der Wanderer und Pilger und am Weg werden nicht nur Landesgrenzen überschritten, sondern man hat auch die Möglichkeit, seine eigenen Grenzen auszuloten. Der heilige Romedius soll sein ganzes Vermögen verschenkt haben und dann nach Rom gepilgert sein, wobei nicht überliefert ist, welchen Weg er genau genommen hat.
 

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