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Wandern im Südtirol-Urlaub: Unterwegs am Dolomites UNESCO Geotrail

  • Südtirol Dolomiten

Auf zehn Etappen und insgesamt 176 Kilometern taucht man am Dolomites UNESCO Geotrail in die Entstehungsgeschichte der Dolomiten ein.

Startpunkt des Trails ist in Aldein, danach wandert man über bestehende Wege weiter bis nach Sexten. An jeder Etappe erfahren die Wanderer dabei sehr viel Interessantes über die Geologie der Dolomiten. Entstanden ist der Dolomites UNESCO Geotrail durch eine Kooperation der Vereine AVS und CAI Südtirol, den Südtiroler Naturparks, dem Landesamt für Geologie und Baustoffprüfung, der IDM Südtirol, den Tourismusverbänden des Dolomitengebietes sowie der Landesabteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung mit dem Wunsch, sowohl Einheimischen als auch Gästen Kenntnisse über das UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten näherzubringen. Ziel ist es, die traumhafte Bergwelt mit allen Sinnen zu erwandern und wahrzunehmen und dadurch auch die Verantwortung gegenüber der Landschaft bzw. der Natur zu stärken.

Südtirol Dolomiten

Respektvolles Bergerleben

Der Dolomites UNESCO Geotrail vermittelt demnach nicht nur viel Wissenswertes über die Dolomiten, sondern steht auch für ein entschleunigtes Bergerleben und für qualitativ hochwertigen Tourismus, der an den insgesamt 19 Stationen erlebbar wird.

 

Zur Entstehung der Dolomiten

Früher wurden die Dolomiten von den Einheimischen auch „Bleiche Berge“ genannt, bis schließlich der französische Geologe Déodat de Dolomieu im 18. Jahrhundert in diese Region kam und hier ein noch unbekanntes Mineral entdeckte, das aus Magnesium und Kalzium bestand. Seitdem wird dieses Mineral Dolomit und die Berge, in denen der Geologe das Gestein entdeckte, Dolomiten genannt. Sehr deutlich zeigt sich die Entstehung der Dolomiten vor allem in der Bletterbachschlucht, wo an den Felswänden die Erdgeschichte quasi aufeinandergepresst ist.

 

Vor etwa 280 Millionen Jahren war das Dolomitengebiet ein flaches und vulkanisches Festland und gehörte zum Superkontinent Pangäa. Dieser zerfiel schließlich und aus der Vulkanlandschaft wurde eine Küstenebene, die mehrmals unter- und auftauchte, bis sich schließlich die zwei neuen Kontinente Paläoafrika und Paläoeuropa bildeten, die in weiterer Folge auseinanderdrifteten. Schließlich entwickelten sich die sogenannten Dolomitenriffe, die aufgrund klimatischer Veränderungen in ein Meeresbecken versanken. Vor ungefähr 30 Millionen Jahren gingen die Dolomiten schließlich wieder an Land, die Gesteinsschichten wurden aufgefaltet und die Alpen entstanden. Aufgrund des starken Drucks verschmolzen zahlreiche Schichten der Alpen miteinander, von den Dolomiten blieben aber sehr viele ursprüngliche Gesteinsschichten erhalten.

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