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Mountainbike-Rundtour Uinaschlucht

  • Uinaschlucht
  • Glurns Panorama
  • Glurns Stadttor
  • Taufers im Münstertal

Glurns - Laatsch - Burgeis - Schlinig - Sesvenna Hütte - Uinaschlucht - Sur En - Scuol - S-Charl - Passo Costaines - Lü - Münstertal - Laatsch - Glurns Länge 80 km; Zeit: 8 Stunden Körperliche Anstrengung: Sehr schwer

Man geht hier an die Grenzen – nicht nur körperlich, sondern auch geographisch. Also lassen Sie Ihren Reisepass auf keinen Fall zuhause liegen, denn die Schweiz ruft!
 
Diese Rundtour erfordert ein großes Maß an Kondition und gute technische Fertigkeiten. Sie richtet sich an Biker mit Motivation, Kampfgeist und Durchhaltevermögen. Dabei sollte aber die Vorsicht nicht zu kurz kommen. Denn Schluchten können tief sein. Und im Fall der Uinaschlucht trifft das vollkommen zu.

Der Sprung ins Abenteuer beginnt in Glurns, einer der kleinsten Städte der Alpen und mit seinen Lauben-Häuschen, den Stadtmauern und den Türmchen ein ganz reizendes Ausflugsziel.
Über den Römerweg Via Claudia Augusta führt ein Radweg nach Laatsch und Schleis und schließlich nach Burgeis mit seinen kunstvoll bemalten Häusern und der über das Dörfchen wachenden Fürstenburg aus dem 13. Jahrhundert.
 
In einer Hangmulde oberhalb von Burgeis ist von Weitem schon das Benediktinerkloster Marienberg sichtbar – übrigens die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas, die in ihrem imposanten Aussehen einer mächtigen Festung gleicht.

Ein Ausritt über die tiefe Schlucht

Weiter geht es durch das Schlinigtal vorbei an der Schliniger Alm und an einem Wasserfall. Über Forstwege, einen Karrenweg und teilweise ziemlich steile Trails führt der Weg zur Sesvenna-Hütte, einer Unterkunftsmöglichkeit des Alpenvereins, die nicht nur Radchecks und Reparaturhilfe anbietet, sondern auch mit dem einen oder anderen Ersatzteil aufwarten kann.
Von der Hütte erstreckt sich ein weiterer Trail über den Schlinigpass zur Schweizer Staatsgrenze. Wenn Sie hier den Ausblick genießen, können Sie eines der größten Hochgebirgsmoore Südtirols erkennen. Und nun gilt es, allen Mut zusammen zu nehmen, denn dem hartgesottenen Biker eröffnet sich hier die berüchtigte Uinaschlucht – der spektakuläre Grund unserer Reise. Der Weg ist teilweise in den Kalkstein gehauen und Warnschilder lassen die Vermutung aufkommen, dass wir hier auf keinem Spielplatz sind. Absolute Vorsicht ist geboten, wenn es unzählige Meter in die Tiefe geht. Jetzt also keine falsche Bewegung machen. Und das bedeutet: Absteigen und das Rad schieben.
 
Hat man die Schwindelfreiheit besiegt und die Uinaschlucht überwunden, geht die Fahrt zügig durch das Uinatal bis zur Ortschaft Sur En. Hier wurde ein Skulpturenweg errichtet: 100 Figuren aus Holz, Eisen und Laaser Marmor – größtenteils im Bildhauersymposium entstanden – wurden im Freien zur allgemeinen Bewunderung aufgestellt.

Heilendes Wasser und der Pass der Steilhänge

Von Sur En geht es auf dem Engadinger Radweg den Inn entlang nach Scuol, einem Kurort, der nicht nur mit Mineralwasser und Heilquellen von sich reden macht, sondern auch mit den typischen Engadinerhäusern, die mit aufwendigen Sgraffiti verziert sind.
 
Kurve über Kurve führt die weitere Route über Asphalt-Untergrund in die ehemalige Bergarbeitersiedlung S-Charl, wo heute das Museum Schmelzra die alten Zeiten in die Gegenwart holt und über den Bergbau aber auch über Braunbären, die hier einst ihr Zuhause hatten, informiert.
 
Die Weiterfahrt verläuft auf einem beschilderten Forstweg über einige Almen. Ab der Astrasalm geht es dann ein weiteres Mal über steilere Trails auf den Passo Costainas. Der „Pass der Steilhänge” (nomen est omen!) ist nicht für den Autoverkehr freigegeben und ist einer der wenigen komplett mit dem Rad zu bewältigenden Pässe des Alpenhauptkamms.
 
Nächste Stationen sind Lü und Lüsal, Valchava und Müstair im Münstertal. Hier heißt es aber nun, „uf Wiederseh” zur Schweiz zu sagen und die Grenze wieder zu überschreiten. Über Taufers im Münstertal geht es dann auf der Staatsstraße schließlich wieder zurück zum Ausgangspunkt in Glurns.

Basisdaten

  • 80 Kilometer
  • Schwierigkeitsgrad: sehr schwer
  • Dauer: 8 Stunden (Bei Wanderungen primär bergauf, beim Biken insgesamt)

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