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Südtirols legendäre Skipisten

  • Luftbild vom Skigebiet Grödnerjoch
  • Skigebiet Alta Badia / Praloncia mit Puetzgruppe
  • Meran 2000
  • Kronplatz Umlaufbahn und Skipiste

Als Wintersportparadies ist Südtirol längst auf der ganzen Welt bekannt.

Schier zahllos sind die Skigebiete, darunter so legendäre Destinationen wie Gröden, Alta Badia, das Hochpustertal, der Kronplatz, Ratschings-Jaufen, Plose, Meran 2000, das Schnalstal, Sulden oder die Seiser Alm. Südtirol ist deshalb auch regelmäßig Austragungsort internationaler Großveranstaltungen des Wintersports, von EC- und Weltcup-Rennen bis zu Weltmeisterschaften.

Die Südtiroler Wintersportgebiete zeichnen sich nicht nur durch modernste Infrastruktur, Liftanlagen und Gastronomie, profilierte Skischulen und besten Service aus, sondern können ein jedes auch mit mindestens einer besonders prominenten Skipiste aufwarten. Eine der berühmtesten Pisten ist natürlich die fantastische Saslong in Gröden. Hier finden seit der Alpinen Ski-WM von 1970 die spannenden Herren-Abfahrten statt, die jedes Jahr zu den Höhepunkten des Weltcup-Winters zählen. Die Saslong mit ihren berühmten Kamelbuckeln gehört zu den „Big Five“, den fünf klassischen Herrenabfahrten – gemeinsam mit der Streif in Kitzbühel, der Lauberhorn-Abfahrt in Wengen, der Daille in Val d´Isère und der Kreuzeck-Abfahrt in Garmisch. In der Siegerliste finden sich die Größten der Abfahrt von Franz Klammer (Rekordhalter mit vier Siegen), Christian Ghedina, Peter Müller, Michael Walchhofer und Patrick Ortlieb bis zu Bernhard Russi, Rob Boyd oder Franz Heinzer. Einer, der nie auf der Saslong gewinnen konnte, ist Hermann Mair.

Rund 20 km entfernt liegt die zweite „klassische“ Weltcup-Piste Südtirols, die Gran Risa in Alta Badia. Die Gran Risa gilt auf Grund ihrer Steilheit und der meist starken Vereisung als eine der schwierigsten Pisten überhaupt. Die Riesenslaloms und Slaloms hier zählen ebenfalls zu den absoluten Highlights in diesen Disziplinen, in den Siegerlisten finden sich die Top-Stars von Ingemar Stenmark über Bode Miller, Marc Giradelli, Kalle Pallander und Michael von Grüningen bis zum Vierfach-Sieger Alberto Tomba.
Keine Weltcup-Rennen finden auf der Trametsch im Skigebiet Brixen-Plose statt. Dafür ist diese Piste mit 9 km und 1.400 m Höhenunterschied die eindeutig längste Abfahrt in Südtirol und stellt dementsprechend hohe Anforderungen an die Kondition aller, die sie in einem durchfahren wollen. Genussfahrer schätzen wiederum die tolle Aussicht aufs Eisacktal.

Die steilste Piste Südtirols finden wir im Skigebiet Rotwandwiesen in Sexten. Die Holzwiesen-Abfahrt ist mit ihren 71% Gefälle bereits eine kleine Mutprobe. Ebenfalls sehr steil ist Hernegg-Abfahrt am Kronplatz. Diese, vom Olympiasieger und Weltmeister Bernhard Russi „designte“ Piste ist das neue Prunkstück des Skiberges: 5 km Länge, über 1.300 Höhenmeter und bis zu 68% Gefälle fordern sowohl Kondition als auch Können.

Auf historischen Spuren fährt man im Schnalstal: Die sogenannte „Schmugglerabfahrt“, die Talabfahrt vom Gletscherskigebiet nach Kurzras, führt entlang der alten Schmugglerwege, auf denen einst Waren über den Alpenhauptkamm geschleust wurden. Mit 8 km Länge gehört die Schmugglerabfahrt auch zu den längsten Pisten Südtirols.

Skilehrerin Vroni Ein Tipp von der Skilehrerin Vroni aus Südtirol. Sie liebt die Sonne, den Schnee, lautes Lachen und Kinder.

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