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Schneeschuhtour: Auf die Wetterfahne Kössen

  • Schneeschuhe

700 Höhenmeter / 4h Bei Staffen (westlich von Kössen) finden Sie drei kleine Parkplätze vor, die gerne von Wanderern genutzt werden. Am Ende des dritten Parkplatzes beginnt der Weg in eine Tour, die gut für einen Halbtagstrip geeignet ist.

Es ist die Forststraße mit dem Namen „Naringweg”, die auch als Weg Nr. 23 markiert ist – anfangs noch ein Stück asphaltiert, später geht es dann zunehmend in den Wald hinein.
 
Wenn Sie den Wegweiser zur Hinhageralm sehen, biegen Sie in diese Richtung ab. Sie werden bald spüren, dass der Weg steiler wird. Ein gutes Zeichen, denn schließlich wollen wir ja auch hinauf auf den Berg.
 
Haben Sie die Hinhageralm erreicht, dann befinden Sie sich bereits in mehr als 1.000 Metern Höhe. Das ist auch der Bereich der Waldgrenze. Etwas oberhalb von der Alm passieren Sie den Güterweg und erklimmen über steile Serpentinen den Hang auf die Bergschulter. Nun geht es über den Rücken des Bergriesen auf nur mehr gering ansteigender Strecke westwärts zum Gipfel der Wetterfahne – unserem Ziel auf beinahe 1.300 Metern Höhe. Ein gut sichtbarer Windrichtungsanzeiger signalisiert Ihnen, dass Sie am Ziel angekommen sind. Spätestens jetzt wird deutlich, woher der Berggipfel seinen Namen hat.
 
Der Rückweg kann über denselben Pfad erfolgen, den man bereits aufgestiegen ist. Aber in der Wandertasche befindet sich auch ein Alternativplan. Der Weg Nr. 23 hat hier noch nicht sein Ende, und deswegen geht es auf diesem weiter über den Kamm bis zur höchsten Erhebung dieser Wanderung auf 1.314 Metern.
 
Dann heißt es Abschied nehmen vom Bergrücken, und über eine abfallende Strecke nordwärts geht es – an einer charakteristischen Steinfigur auf einem Baumstamm vorbei – wieder hinab. Folgen Sie den Wegweisern mit der Aufschrift Rudersburg – Karalm und Sie gelangen wieder auf die gewohnte Wegnummer 23. Diesmal geht es hier zur Wegereralm, zur Naringalm und erneut zur Hinhageralm, von wo aus das letzte Stück über den Wirtschaftsweg zurück zum Parkplatz in Angriff genommen wird.
 
Ungefähr 700 Höhenmeter und technisch sowie konditionell etwas anspruchsvolle Passagen machen diese Wanderung zu einer Unternehmung, die bereits ein wenig Übung im Schneeschuhwandern voraussetzt. Gerade der steile Hang oberhalb der Hinhageralm schreit bei ergiebiger Schneelage nach trittsicheren Bewegungen.
Der Gesamtweg ist in etwas weniger als 4 Stunden zu schaffen.
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