Staller Sattel
Der 2.052 Meter hohe Pass bildet nicht nur eine Verbindung zwischen dem Defereggen- und dem Antholzertal, sondern auch die Grenze zwischen Österreich und Italien.
Die-Straße zum Staller Sattel (Antholzertal)
Antholzertal Staller Sattel (2052m)
Der Antholzer See mit Talende
im Defereggental bei St. Veit - Photo: Adrian Michael - GFDL
Genauer gesagt von St. Jakob in Osttirol hinüber nach Valdaora in Südtirol. Die knapp 40 km lange Passstraße windet sich dabei in 15 Kehren über den Bergrücken und erreicht eine maximale Steigung von 10.5 % bergaufwärts bzw. 18.8 % bergab.
Von der österreichischen Seite kommend, führt die Strecke durch einen idyllischen Bergwald auf ein weitläufiges Hochplateau hinauf. Hier befindet sich auch der geheimnisvolle und bis heute noch nicht gänzlich erforschte Obersee, der mit einer regelrechten Sensation aufwarten kann. Vor ein paar Jahren wurde hier nämlich der höchst gelegene Schiffsfund in ganz Europa gemacht! Spekulationen darüber gab es schon länger, aber 1999 brachte eine wissenschaftliche Tauchexpedition letztendlich die Gewissheit, dass der Bergsee schon vor über 1.000 Jahren befischt worden ist. In einer Tiefe von etwa zehn Metern liegt heute noch ein gut erhaltener, 3 m langer Einbaum, der Untersuchungen der Uni Innsbruck zufolge eindeutig aus dieser Region stammen muss.
Eine gute Möglichkeit, um eine Rast einzulegen und die Zeit bis zur Weiterreise in Richtung Antholz zu überbrücken, bietet der hier ansässige Alpen-Gasthof „Oberseehütte“. Aufgrund der einspurigen Straßenbreite auf italienischer Seite herrscht am Staller Sattel nämlich ein ungewöhnlicher, durch Ampeln geregelter Einbahnverkehr im 30-Minuten-Rhythmus: Zwischen 05.30 Uhr morgens und 22.15 Uhr abends ist die Fahrt vom Obersee hinunter nach Südtirol jeweils nur von der 1. bis zur 15. Minute, die Fahrt vom Antholzer See zur Passhöhe hinauf immer von der 30. bis zur 45. Minute einer jeden Stunde freigegeben. Man sollte für die Überquerung also ein bisschen Geduld mitbringen. Aber auch der Antholzer See – übrigens das drittgrößte Binnengewässer Südtirols – lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang oder einer etwas längeren Erkundungstour in die umliegende Bergwelt des beeindruckenden Naturparks Rieserferner-Arhn ein. Natürlich nur in den warmen Monaten des Jahres, denn im Winter ist der Pass gesperrt.
Ab Anfang November ist dann nur eine Zufahrt bis zu der Skihütte und Jausenstation „Lackenstüberl“ möglich. Des Weiteren gibt es hier am Passübergang auch – ganzjährig – ein Fahrverbot für Wohnwagen, Busse, LKWs und für Fahrzeuge mit einem Gewicht über 3.5 Tonnen. Die bereits viel diskutierte Mautpflicht für den Staller Sattel ist bisher aber noch nicht realisiert worden, da man sich bezüglich der Höhe der Gebühr scheinbar nicht ganz einig werden konnte.
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