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Kühtaisattel

  • Irzwände (2.777 m, 2.757 m) und der Hochalter (2.678 m) Kühtai
  • Speicherstausee Finstertal und Finstertaler Schartenkopfe bei Kühtai
  • Acherkogel, der erste Dreitausender am Eingang des Ötztals
  • Kuh (Ötztaler Grauvieh)

Die Straße über den Kühtaisattel gehört zusammen mit dem Hahntennjoch zu den nördlichsten Alpenübergängen. Sie verbindet dabei das Tiroler Ötztal mit dem Sellraintal im Osten.

Die Maximalsteigung beträgt hier 16 % und somit bietet die landschaftlich schöne und gut ausgebaute Strecke ein bisschen Erholung nach mitunter auch durchaus hochalpinen und anspruchsvollen Etappen in dieser Gegend.
Von Ötz kommend verläuft die L 237 durch das wildromantische Nedertal, vorbei an der Ortschaft Ochsengarten, hinauf nach Kühtai auf 2.020 Höhenmetern. Oder man reist vom östlich gelegenen Kematen aus übers Sellraintal an (L 13), durch Sellrain, Gries und St. Sigmund hindurch bis auf die Passhöhe. Diese Variante bietet eine besonders panoramareiche Auffahrt vom Inntal ins alpine Hochgebirge. Aber egal von welcher Seite man den 2.017 m hohen Pass überquert,die maut- und vignettenfreie Straße führt so oder so durch eine überwältigende Bergwelt.

Ötztaler Radmarathon

Die Strecke über den Kühtaisattel bietet auch eine verkehrsärmere Alternative zum durch Autobahn und Bundesstraße doch eher stark frequentierten Inntal. Doch während der Abschnitt zwischen dem Inn- und dem Ötztal für den Autoverkehr keine große Rolle mehr spielt, ist der Kühtaisattel für Rennradfahrer hingegen sehr interessant – er ist sogar ein Streckenabschnitt beim bekannten Ötztaler Radmarathon. Viele Teilnehmer kämpfen sich seit Jahren immer wieder von Westen her kommend (Ötz) über den Pass, wobei dem ein oder anderen die Etappe sicherlich in schmerzhafter Erinnerung bleiben wird – vor allem die vielen unrhythmischen Steilstufen und quälend langen Geraden auf der steilen Ostrampe.

Sommer- und Winteraktivitäten

Im Sommer herrscht auf der Passhöhe aber dennoch eher Flaute und das Hoteldorf in Kühtai wirkt verlassen. Kaum verwunderlich, da es sich fast ausschließlich um einen Wintersportort handelt. Dabei ist der Sattel ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen aller Art, Mountainbike- oder Kletter-Touren. Mit der „DreiSeenBahn“kann man auf kürzestem Weg noch weiter hinauf gelangen, und zwar auf über 2.400 Meter. Von dort kann man dann beispielsweise zum Finstertaler Stausee hinunter spazieren, den Panorama Klettersteig erkunden oder auch den Sulzkogel bezwingen, einen der 3.000er rund um Kühtai.

Wer eine Kombination der drei Pässe Kühtaisattel, Timmelsjoch und Jaufenpass anstrebt, kann hier auch gemütlich in der Dortmunder Hütte einkehren und bei Kaffee und Kuchen das unvergleichliche Panorama genießen.

Wissenswertes über den Pass

Der unweit des Scheitels liegende heutige Wintersportort Kühtai ist ursprünglich aus einer alten Kuhalm („Chutay“) entstanden, die bereits 1280 erstmals im Grundsteuerbuch der Grafen von Tirol erwähnt wurde. Heute kann man den Alpenpassganz bequem mit dem Auto oder öffentlichen Bus, per Motorrad oder ganz sportlich mit dem Fahrrad besuchen und überqueren. Dabei sollte man aber – wie der Name schon sagt – auf Kühe achten, die immer wieder gerne unvermittelt auf der Straße anzutreffen sind.

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