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Hitze im Auto - Wenn die Urlaubsfahrt zur Hitzeschlacht wird

  • Hitze im Auto

Wenn die Sommersonne kräftig einheizt, kann die Urlaubs-Autofahrt nach Tirol oder Südtirol schnell zu einer schweißtreibenden Qual werden.

Im Folgenden ein paar Tipps, damit sich Ihr Schicksal von jenem der Grillhühner unterscheidet.

Zu große Hitze stellt eine Gefahr für die Konzentrationsfähigkeit dar. Mehr als 24 Grad Celsius sollte es nicht haben. Die beste Reisetemperatur bewegt sich zwischen 21 und 23 Grad. Machen Sie jedoch nicht den Fehler, dass Sie die Klimaanlage auf eisbärenfreundliche Temperaturen zurückdrehen. Bei dauerhaft weniger als 20 Grad erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, Erkältungskrankheiten Tür und Tor zu öffnen. Kalte Luft trifft auf verschwitzte Haut und kühlt den Körper rasch aus – die Durchblutung der Haut leidet. Zudem sorgt die Klimaanlage für trockene Luft. Die Folge: Die Schleimhäute der oberen Atemwege werden gereizt, Atemwegsinfektionen können die unangenehme Folge sein. Außerdem kann der kühle Luftstrom für Verspannungen im Nacken-, Rücken- und Schulterbereich sorgen und eine Bindehautentzündung der Augen hervorrufen.
 
Experten raten, den Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur nicht größer als 6 Grad werden zu lassen, denn der abrupte Temperaturwechsel beim Aussteigen kann leicht zu Kreislaufbeschwerden führen.
 

Wer viel schwitzt, muss auch viel trinken

Viel trinken – nämlich bis zu drei Liter. Verstärktes Schwitzen muss durch entsprechende Zufuhr von Flüssigkeit kompensiert werden. Am besten eignen sich Mineralwasser, kalter Tee oder mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte.
 
Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nutzen: Wenn es möglich ist, reisen Sie am besten morgens oder in den kühleren Abendstunden. Meiden Sie die intensive Mittagshitze von 12:00 bis 15:00 Uhr.
 
Sonnenschutz fürs Auto: Sollten Sie Ihr Auto in der prallen Sonne stehen lassen müssen, empfiehlt sich ein Sonnenschutz, der die Scheiben des Fahrzeugs bedeckt und damit die Hitze ein wenig bannt. Silberbeschichtete Matten reflektieren Sonnenstrahlen. Alternativ tut es auch ein Karton, den man hinter die Windschutzscheibe klemmt.
 

Achtung bei Kindern und Tieren

Lassen Sie niemals Kinder oder Tiere allein und unbeaufsichtigt in einem abgestellten Fahrzeug zurück. Der Ofen-Effekt kann das Auto zu einer tödlichen Falle machen. Selbst ein Schattenparkplatz im Freien kann keine Sicherheit garantieren, da sich die Sonne in ständiger Bewegung befindet und ihr Einstrahlwinkel sich somit rasch ändern kann.
 
Decken Sie den Kindersitz mit einer Decke ab, denn der Stoff speichert Hitze. Prüfen Sie außerdem stets die Temperatur des Kindersitzes, ehe Sie Ihr Kind hineinsetzen.
 
Bevor Sie in ein stark aufgeheiztes Fahrzeug einsteigen, öffnen Sie für einen Moment alle Türen und Fenster und lassen die warme Luft entweichen.
 
Sollten Sie nur kurz unterwegs sein, dann verzichten Sie am besten gleich ganz auf die Klimaanlage. Also Fenster runter kurbeln und den Fahrtwind in den Haaren spüren – fühlt sich dann auch gleich geerdeter an.
 

Auch Mobiltelefone leiden unter der Hitze

Lassen Sie Ihr Mobiltelefon keinesfalls auf dem Armaturenbrett liegen – die Sonne kann die Flüssigkeitskristalle im Display schädigen und auch der Akku läuft bei übermäßiger Hitze Gefahr, deutlich an Leistungsfähigkeit zu verlieren.
 
Ein paar Minuten bevor Sie am gewünschten Ziel ankommen, sollten Sie die Klimaanlage abdrehen und allein das Gebläse laufen lassen. Auf diese Weise wird die Feuchtigkeit aus dem System gedrängt, wodurch Keimen weniger Chancen zur Verbreitung gelassen werden.
 
Nicht weniger außer Acht zu lassen ist die Auswirkung auf die Umwelt und die Geldbörse: CO2-Ausstoß und Benzinverbrauch erhöhen sich zum Teil erheblich, wenn man das Auto zum fahrenden Kühlschrank umfunktioniert. Entscheiden Sie deswegen weise, ob das Einschalten der Klimaanlage wirklich notwendig ist. Die Umwelt wird es Ihnen danken und mit dem Ersparten geht sich bestimmt ein erfrischend kühles Eis für die ganze Familie aus.
 
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