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Sicherheit beim Wandern - Tipps für einen sicheren Wanderausflug

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Ob Berg oder Tal – eine Wanderung in Tirol und Südtirol will stets gut vorbereitet sein.

Um sicher von A nach B zu gelangen, gilt es, folgende Dinge zu beherzigen:

Keine Selbstüberschätzung – Wandern ist eine Tätigkeit, die Ausdauer erfordert. Der Körper sollte somit also auf die zusätzlichen Erschwernisse vorbereitet werden. Sie müssen keinen Speed-Rekord aufstellen, hören Sie lieber auf die Geschwindigkeit, die Ihr eigener Körper vorgibt. Sollten Sie zu zweit oder in einer Gruppe wandern, stimmen Sie das Tempo deswegen bitte auf den langsamsten Geher ab, sodass keiner seinen Körper unnötig belasten muss.
 
Informieren Sie sich im Vorhinein. Werfen Sie einen ausführlichen Blick auf den Wetterbericht und fragen Sie, wenn möglich, auch Einheimische, die Ihre Gegend und deren spezifisches Wetterverhalten besonders gut kennen.
Bei Winterwanderungen sollten Sie zudem unbedingt die Lageberichte der Lawinenwarndienste berücksichtigen.
 

Wichtige Trockenübungen

Verfolgen Sie den Wanderweg bereits vorher auf der Karte. Prägen Sie sich dabei Wegfarben, Nummerierungen und besondere Punkte wie Sehenswürdigkeiten oder Naturdenkmäler ein.
 
Nehmen Sie nur das Notwendigste mit um das Gewicht ihres Rucksacks gering zu halten. Ein paar Dinge sollten jedoch immer mit im Gepäck sein. Dazu zählen ein Pullover oder eine Jacke, Regenschutz und Sonnenschutz, ein Erste-Hilfe-Paket, Proviant und ein Mobiltelefon. Den Euro-Notruf erreichen Sie unter der Notfallnummer 112, die Bergrettung unter dem Alpin-Notruf 140.
Für den Fall der Fälle macht sich eine Taschenlampe gut im Rucksack.
Mit zunehmender Höhe, steigt auch die Konzentration der UV-Strahlung – also bedeutet Sonnenschutz nicht nur Sonnenbrille, Kappe oder Kopftuch, sondern vor allem auch Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.
 
Nehmen Sie sich ein Beispiel an der Zwiebel. Mit mehreren Schichten Gewand übereinander können Sie sich besser an die Wetterverhältnisse anpassen, die in großer Höhe schnell umschlagen können.
 
 

Damit der Trip zu keiner Rutschpartie oder Fuß-Tortur wird

Vertrauen Sie auf festes Schuhwerk, das Sie zuvor bereits eingegangen sind. Wenn sich Ihre Füße schon an die neuen Schuhe gewöhnt haben, ist die Gefahr von schmerzhaften Blasen oder Scheuerstellen weitaus geringer. Achten Sie auch auf ein ordentliches, grobstolliges Profil mit Rutschfestigkeit. Die meisten Wanderunfälle geschehen durch Ausrutschen oder Stolpern. Wasserdichte Schuhe lassen Sie auch dann nicht im Stich, wenn Sie einmal ein Bachbett überqueren müssen.
 
Halten Sie sich an die Markierungen des Weges. Abkürzungen durch unbefestigtes Gelände können Steinschläge auslösen, Pflanzen zerstören, Ihnen die Orientierung nehmen und im schlimmsten Fall sogar zu einem Absturz führen.
Winterwanderungen sollten Sie zudem unbedingt die Lageberichte der Lawinenwarndienste berücksichtigen.
 

Von Zeit zu Zeit die Akkus aufladen

Legen Sie regelmäßig eine Pause ein, damit sich Ihr Körper von der Anstrengung erholen kann. Mineralwasser und isotonische Getränke füllen den Flüssigkeits- bzw. Mineralstoffhaushalt wieder auf und bringen Sie wieder auf den nötigen Level der Konzentration und Leistungsfähigkeit. Müsliriegel, Nüsse und Trockenobst verleihen ein angenehmes Sättigungsgefühl und liegen nicht allzu schwer im Magen.
 
Lassen Sie keine Abfälle zurück – neben der Umweltverschmutzung besteht auch die Gefahr eines Waldbrandes. Vermeiden Sie außerdem Lärm und verängstigen Sie keine Wildtiere. Letzere können auch Ihnen zur Gefahr werden, wenn sie sich bedroht fühlen.
 
Und zu guter Letzt: Informieren Sie stets Bekannte oder Verwandte über Ihre Wanderpläne. Dies inkludiert die geplante Strecke, die voraussichtliche Dauer und natürlich auch die Erreichbarkeit über das Mobiltelefon.
 
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