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Goldschaubergwerk Hainzenberg in Zell am Ziller

  • Gold Nugget

Gold! Wohl kein anderes Edelmetall, kein anderes Gut dieser Welt hat einen derart klingenden Namen! Gold assoziiert man meist mit fernen Ländern und Reichen, mit Südamerika und den Inkas, mit Persien, Afrika, dem Goldrausch in Amerika, mit Abenteuer und Gefahr…

Doch auch in den Alpen wurde vor nicht allzu langer Zeit noch nach Gold geschürft, und eines der bedeutendsten Vorkommen lag im Zillertal.

An Hainzenberg bei Zell am Ziller wurde nachweislich seit 1506 Gold gefördert, und es wurde im Tagbau und Untertagbau geschürft. V.a. im 17. und 18. Jahrhundert waren die geförderten Goldmengen sehr beachtlich, zeitweilig wäre es deshalb zwischen den benachbarten Ländern Tirol und Salzburg beinahe zum Krieg gekommen. Im 19. Jahrhundert ging der Ertrag aber bereits deutlich zurück, und 1930 musste der Bergbau endgültig eingestellt werden.

Heute befindet sich an der Stelle der alten Stollen das Goldschaubergwerk Hainzenberg, eine ganz besonders faszinierende Attraktion für die ganze Familie.

In dem Schaubergwerk oberhalb von Zell am Ziller erhält man einen hoch interessanten Einblick in die Geschichte des Bergbaus und in die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Knappen.

Ausgangspunkt ist der Tierpark am Hainzenberg, der für sich schon einen Besuch wert ist. In dem weitläufigen Gehege ist heimisches Bergwild und Niederwild angesiedelt, und dazu gibt es Lamas, Emus, Nasenbären und außerdem noch viele Kleintiere, die man aus nächster Nähe entdecken kann! In einer originalgetreu wieder aufgebauten Almhütte befindet sich die Hochzeller Käsealm, ein kleines Museum, das der Käserei gewidmet ist. Alle Geräte in der 150 Jahre alten Almhütte sind voll funktionsfähig, so dass man die Käseherstellung, wie sie in früheren Jahren erfolgte, anschaulich vor Augen hat.

Nun beginnt aber die eigentliche Tour in die ehemaligen Stollen des Goldbergwerks! Zuvor müssen die Besucher aber noch Schutzkleidung anlegen, dann geht es unter die Erde. In dem Stollen wird in einer beeindruckenden Multimediapräsentation das Leben der Bergleute und die Arbeit unter Tage dargestellt. Auch das soziale und wirtschaftliche Umfeld ist Thema, ebenso wie die politischen Konflikte rund um das Bergwerk.

Alles in allem dauert die Führung rund 2 Stunden, letzte Station ist die Knappensäule, wo die Bergleute der Mutter Gottes für ihren Schutz bei ihrer Arbeit dankten. Retour geht es anschließend mit dem Zillertaler Goldexpress, einem Bummelzug, der die Besucher bequem zum Ausgangspunkt zurück bringt.

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