Karte einblenden
Header Image: Wolfgang Moroder - GFDL
Unterkünfte Angebote
Header Image: Wolfgang Moroder - GFDL

Die Schlösser und Burgen des Eisacktales - Südtirol

  • Trostburg
  • Burg Reifenstein-Elzenbaum
  • Mareit mit Schloss Wolfsthurn
  • Hofburg in Brixen

Durch das Eisacktal führt eine der wichtigsten Transitrouten in den Ostalpen. Die enorme wirtschaftliche und strategische Bedeutung des Tales zeigt sich nicht zuletzt in den vielen Burgen und Schlössern, die hier fast wie auf einer Perlenkette aufgereiht liegen.

Kaiser und Könige, Päpste und Bischöfe, Händler, Kaufleute, Pilger, Dichter und Künstler und ganze Armeen – sie alle nutzten die Route über den Brenner, den niedrigsten und wichtigsten Pass in den Ostalpen. Das Eisacktal ist die Verbindung von Deutschland zur Poebene, von Mitteleuropa zur Adria. Schier endlos ist die Liste berühmter Namen, die das Eisacktal bereisten und hier Station machten. Von den Fuggern über Albrecht Dürer, Goethe, Mozart und Heine bis zu Siegmund Freud oder Ezra Pound, sie alle kamen auf ihren Reisen durch Südtirol.

Uneinnehmbare Burgen

Die vielen Burgen entlang der Brennerroute dienten einerseits der Verteidigung und Kontrolle des Verkehrsweges, andererseits waren sie zunehmend auch Repräsentationsbauten, die von Macht und Reichtum ihrer Besitzer zeugten, auf dass sich die Kunde davon in der ganzen Welt verbreiten sollte.
 
Um Sterzing liegen die beiden Burgen Sprechenstein und Reifenstein. Letztere gilt, da sie in ihrer rund 900-jährigen Geschichte nie zerstört wurde, als best erhaltene Burganlage Südtirols. Ein Stück ins Ratschingstal hinein liegt wunderschön Schloss Wolfsthurn, das einzige reine Barockschloss Südtirols und Sitz des Südtiroler Landesmuseums für Jagd und Fischerei.
 
Ein Prunkbau ist auch die Hofburg in Brixen. Die 1265 errichtete Wasserburg wurde im 16. Jahrhundert zum Renaissance-Schloss umgebaut und war bis 1972 Sitz der Brixner Fürstbischöfe. Ganz anders die nördlich von Brixen gelegene Franzensfeste: Sie wurde nach den Napoleonischen Kriegen unter Kaiser Franz I. errichtet, um die Brennerroute gegen Angriffe aus dem Süden zu sichern. Die gigantische Festungsanlage musste sich allerdings nie bewähren und war bereits wenige Jahre nach der Fertigstellung militärtechnisch veraltet und obsolet.

Behagliche Schlösser

Am Eingang zum Pustertal befindet sich Schloss Rodeneck, eine der sichersten und schier uneinnehmbaren Wehrburgen des Mittelalters. In der eindrucksvollen Burg befinden sich die berühmten Iwein-Fresken von Hartmann von Aue aus dem 13. Jahrhundert.
 
Weiter südlich bei Klausen liegen die Burgen Branzoll, Schloss Summersberg und Schloss Gernstein. Die über den Dächern der Künstlerstadt Klausen gelegene Burg Branzoll dominiert seit jeher das Stadtbild. Schloss Summersberg in Gufidaun war bis 1829 Sitz des Gerichtes. Das aus dem 12. Jahrhundert stammende Schloss Gernstein sollte ursprünglich den Weg von Brixen nach Süden durch die Berge sichern. Im 19- Jahrhundert war es schon zur Ruine verkommen, ehe es 1880 im neoromantischen Stil wiederaufgebaut wurde. Das prächtige Renaissance-Schloss Veldthurns war jahrhundertelang Sommersitz der Brixner Bischöfe.
 
Zu guter letzt kommen wir noch am Eingang zum Grödnertal zur Trostburg. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist heute Sitz des Südtiroler Burgeninstituts.
Urlaubsangebote
Die besten Tipps
Facebook
Facebook Google+
Hotels
Information
Genießen
Auch interessant
Tiroler Tipps
Diese Seite speichert Cookies und stellt Verbindungen zu Drittservern her. Mehr erfahren OK