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19.02.2013

Dominik Paris – der Skistar aus dem Ultental

Nach Kristian Ghedina und Christof Innerhofer hat Südtirol einen neuen Speed-Star im Alpinen Skiweltcup. Der Ultentaler Dominik Paris holte sich nach dem Sieg auf der legendären Kitzbüheler „Streif“ auch die Silbermedaille bei der WM.

Dominik Paris
Dominik Paris - © Agence Zoom
Die „Streif“ in Kitzbühel ist eine der schwierigsten und spektakulärsten Rennstrecken der Welt und jedes Jahr ein Höhepunkt im Weltcupkalender. Mit über 3,3 km Länge und einem Maximalgefälle von 85% stellt sie enorme Anforderungen an Technik und Kondition, einen Zufallssieger kann es auf dieser ungemein selektiven Strecke eigentlich nicht geben. Die Schlüsselstellen Mausefalle, Steilhang-Ausfahrt, Seidlalm, Oberhausberg, Hausbergkante, Traverse und Zielschuss sind auch Nicht-Skifahrern ein Begriff. Seit den 1930er-Jahren werden hier Skirennen ausgetragen, und die Faszination dieses Events ist nach wie vor ungebrochen.
Von einem Sieg bei der Hahnenkamm-Abfahrt träumen wohl alle Skirennläufer, doch nur wenigen ist diese Großtat auch vergönnt. Dominik Paris ist seit dem 26. Jänner 2013 einer von ihnen und steht damit in einer Reihe mit Skilegenden wie Toni Sailer, Anderl Molterer, Karl Schranz, Roland Colombin, Jean-Claude Killy, Franz Klammer, Pirmin Zurbriggen, Hermann Maier, Stephan Eberharter oder Didier Cuche.

Zwei Wochen später bei der Ski-WM in Schladming: Dominik Paris, der in dieser Saison auch schon die Weltcup-Abfahrt in Bormio gewinnen konnte, bestätigt seine tolle Form mit der Silbermedaille bei der Herren-Abfahrt. Geschlagen wird er auf der ebenfalls sehr anspruchsvollen Strecke auf der Planai einzig vom sensationell starken Norweger Aksel Lund Svindal.

Vom Kuhhirten zum Weltcupsieger

Dominik Paris – geboren 1989 – stammt aus dem schönen Südtiroler Ultental. Ebenso wie sein älterer Bruder René lernte er bereits mit 3 Jahren das Skifahren und verkündete schon bald: „I wear amol a Rennfohrer!“ Die ersten Skirennen bestritt er im örtlichen Skiverein, mit nicht ganz zehn Jahren gewann er 1998 seine ersten beiden Landesmeister-Titel. Weitere Siege und Titel folgten, 2002 wird er auch Italienmeister im Super-G. Die Renn-Karriere entwickelt sich konstant weiter, auch eine Verletzungsserie in der Saison 2006/07 kann Paris nicht stoppen. Abseits der Mannschaft absolviert er sein eigenes Sommertraining als Kuhhirte auf der Alm, arbeitete daneben auch als Maurer und schafft 2008 den Sprung in die B-Nationalmannschaft. Es folgen Europacup-Rennen mit Siegen und Top-Platzierungen und schließlich im Dezember 2008 die Premiere im Weltcup – natürlich in Südtirol bei den legendären Rennen in Gröden.

Bei der Junioren-WM in Garmisch-Partenkirchen 2009 gewinnt „Domme“ zweimal Silber in Abfahrt und Kombination und Bronze im Super-G. Im folgenden Jahr nimmt er bereits an den Olympischen Winterspielen in Vancouver teil, 2011 an der WM. Der endgültige Durchbruch gelingt in der heurigen Saison 2012/13. In Bormio holt sich Dominik Paris, der knapp 100 kg schwere Naturbursch, seinen ersten Weltcupsieg, Kitzbühel und WM-Silber folgen, und der Abfahrts-Weltcup ist in Reichweite. Was kommt als nächstes? Gröden? Wieder Kitzbühel? Olympia 2014? Für Dominik Paris ist alles möglich.

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