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Header Image: Andreas Weller - CC BY 3.0
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Vilsalpsee

  • Blick vom Grat der Lachenspitze über Lache und Traualpsee hinab zum Vilsalpsee
  • Vilsalpsee, im Hintergrund Aggenstein

Wir befinden uns im Tannheimer Tal inmitten des märchenhaften Naturschutzgebiets des Vilsalpsees – seltene Wildorchideen-Raritäten ragen Allerortens aus dem Boden und Haubentaucher lassen sich auf der Wasseroberfläche des Alpensees treiben.

Hin und wieder verschwinden sie für den Bruchteil eines Augenblicks und tauchen dann ganz plötzlich wieder auf.
Der Vilsalpsee bietet ihnen und noch einigen anderen Vogelarten ein idyllisches Zuhause in 1.165 Metern Seehöhe und markiert damit das höchstgelegene Brutgebiet für Haubentaucher in Österreich.

Verschiedene Anreisemöglichkeiten

Seit Ende der 1950er Jahre steht das Gebiet rund um den See unter Naturschutz, weswegen die Zufahrt mit dem PKW täglich nur bis 10 Uhr und dann wieder ab 17 Uhr gestattet ist. Wer mit diesen Zeiten nicht zurecht kommt, der hat immer noch die Möglichkeit zu Fuß, mit einem Pendelbus oder sogar mit einem Bummelzug (dem „Tannheimer Alpen-Express“) oder einer Pferdekutsche anzureisen. Vom gebührenpflichtigen PKW-Parkplatz wandert man in etwa eine Stunde zum See.
 
Einige Wanderer folgen dann auch dem Pfad, der den See umrundet. Es ist ein relativ leicht zu bewältigender Gehweg ohne besonders große Steigungen, der etwa 90 Minuten in Anspruch nimmt und schließlich zum beeindruckenden Bergaicht-Wasserfall führt. Während man seine Runde dreht, behalten einen die vielen Berge im Blick: Gaishorn und Rauhorn, die Sulzspitze, Blässe, Geierköpfl, die Rote Spitze und das Kugelhorn. Durch Felsstürze in der Vergangenheit kann es sein, dass nicht die volle Runde begehbar ist. Informieren Sie sich am besten bei der Schutzgebietsbetreuung.

Kühle Fluten im heißen Sommer

Trotz der Höhe kann man hier im Sommer auch schon mal ins Schwitzen kommen, und dann ist ein Sprung ins kühle Nass der rettende Ausweg. Vergessen Sie aber nicht, dass es sich um einen Alpensee handelt und für diesen ganz andere Gesetze gelten als für die diversen Flachlandgewässer. Soll heißen: Frische Temperaturen um die 18 Grad Celsius, auch im Hochsommer. Das ist wahre Erfrischung.
 
Wem das nun zu kalt ist, der kann den See natürlich auch auf alternativen Wegen erkunden. Dazu begibt man sich am besten ans Nordufer, wo ein Bootsverleih sowohl Tretboote als auch Ruderboote zur Verfügung stellt. Während der Fahrt auf dem Wasser sieht man dann schon, dass der See eine große Artenvielfalt an Fischen beherbergt, die zahlreiche Angleraugen zum Leuchten bringt. Denn in den Tiefen tummeln sich Karpfen, Hechte, Regenbogenforellen und Seesaiblinge, aber auch Schleien, Aiteln, Blaufelchen, Lachsforellen und noch so einige mehr.

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