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Mystische Pfade im Südtirol-Urlaub: Wanderung zu den Gletschermühlen von Platt

Im Hinteren Passeiertal sind zahlreiche eindrucksvolle Naturschauspiele zu finden, darunter auch die Gletschermühlen in Platt, die man durch Zufall entdeckt hat.

Platt im Passeiertal (1140m)
Platt im Passeiertal (1140m)

Der Atem der Alpen: Wasserfälle und Aussichten

Als Gletschermühle bezeichnet man eine spiralförmige Hohlform im Eis, die auf einer Gletscheroberfläche aufgrund von abfließendem Schmelzwasser entstand. Im Hinteren Passeiertal sind 20 Gletschertöpfe zu finden, wobei diese ganz unterschiedlich groß sind. Die größte Gletschermühle ist zwischen fünf und sechs Meter tief und verfügt über einen 10,5 Meter großen Durchmesser. Die außergewöhnlichen Naturphänomene wurden schon vor etwa 22.000 bis 10.000 Jahren, also in der sogenannten Würm-Eiszeit, geformt und sie sind vor allem für die Glaziologie äußerst interessant.

Zufällige Entdeckung

Entdeckt wurden die Gletschermühlen eigentlich zufällig, nämlich dann, als man im sogenannten „Wirts Mous“ Entwässerungs- bzw. Trockenlegungsarbeiten durchführte. Eine von den insgesamt 20 Gletschermühlen ist heute für die Öffentlichkeit zugänglich, wobei man die Wanderung in der Ortschaft Moos in Passeier starten kann.

Am Stieber Wasserfall vorbei

Von dort aus erreicht man innerhalb kurzer Zeit den bekannten Stieber Wasserfall, wo das Wasser des Pfeldererbachs donnernd und tosend in die Tiefe stürzt, ein Naturschauspiel, das man unbedingt einmal aus nächster Nähe gesehen haben sollte. Anschließend geht es weiter zu den Gletschermühlen, wobei man sich einer von den insgesamt 20 Mühlen auch nähern kann und sich dort auf eine Reise in die Würm-Eiszeit begibt. Wandert man nun weiter bis zur kleinen Kapelle, so eröffnet sich etwas oberhalb des sogenannten Untermagdfeld-Hofes ein tolles Panorama zu den spektakulären Stuller Wasserfällen, die genau auf der anderen Seite des Tals 112 bzw. 230 Meter in die Tiefe hinabstürzen und somit zu den höchsten europäischen Wasserfällen zählen. Wer noch Ausdauer hat, kann seine Tour noch am Passer-Schluchtenweg fortsetzen und bis zur Aussichtsplattform wandern, um von dort den Ausblick auf die Passer zu genießen.

Anfahrt

Von Meran aus fährt man ins Passeiertal in Richtung Timmelsjoch bzw. nach Moos, wer möchte, kann auch bis Platt weiterfahren und die Wanderung auch von dort aus starten.

Öffentliche Verkehrsmittel

Den Ausgangspunkt erreichen Sie zudem mit dem Bus der Linie 240, der von Meran bis nach Platt fährt.

Elisabeth GruberEin Beitrag von
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