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Foto: Plentn - CC0
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Ortler-Gruppe

Rund 100 Gletscher, mehr als 100 Dreitausender und insgesamt 25 Gipfel, welche die 3.500-Meter-Marke überragen – anhand dieser Zahlen erkennt man bereits das gigantische Ausmaß der Ortler-Gruppe und kann sofort nachvollziehen, welchen Zauber dieser 50 Kilometer lange Bergstock auf ambitionierte Bergsteiger aus aller Welt ausübt.

Ortler (3.905 m) winterlich
Ortler (3.905 m) winterlich - Foto: Plentn - CC0
Zufallhütte (2265m) im Ortler-Cevedale-Massiv
Zufallhütte (2265m) im Ortler-Cevedale-Massiv
Königspitze (3851m) und Ortler (3905m)
Königspitze (3851m) und Ortler (3905m)
Seilschaft am Ortler Hintergrad
Seilschaft am Ortler Hintergrad - Foto: Svíčková - GFDL
Laas im Vinschgau mit Ortlergruppe
Laas im Vinschgau mit Ortlergruppe
Sulden mit Königspitze und Ortler
Sulden mit Königspitze und Ortler

Auch wenn etliche idyllische Stauseen und natürlich entstandene Gewässer ein zugkräftiges Wanderziel sind, so ist es doch in erster Linie die Anziehungskraft des unerbittlichen Felsens, der Abenteurer in diesen Teil der Zentralalpen lockt.

Der höchste Gipfel ist mit 3.905 Metern der Ortler – auch ehrfürchtig „König Ortler“ genannt – der unter Alpinisten als eines der bedeutendsten Expeditionsziele der Ostalpen gehandelt wird. Nicht weniger beeindruckend ist die berüchtigte Nordwand, ihres Zeichens größte Eis-Wand der Ostalpen, die selbst erfahrenen Kletterern einiges abverlangt.

Einer alten Sage nach, war der Ortler einst ein Riese, der von einem Zwerg bezwungen wurde und folglich zu Schnee und Eis erstarrte. Heute führen viele Hochtouren zum Gipfel. Der Normalweg hat seinen Startpunkt bei der Payerhütte, die auf 3.020 Metern über einem Felsen nördlich der Tabarettaspitze thront. Diese Hütte ist wiederum von Sulden oder Trafoi über den Weg zur Tabarettahütte (2.556 Meter) erreichbar. Vorerst geht es über einen gesicherten Klettersteig über den Nordgrat, ehe man sich durch Eis und Firn vorkämpft und über das Tschierfeck (mit der Biwakschachtel Bivacco Lombardi, 3.316 Meter) sowie den Oberen Ortlerferner den Gipfel erreicht. Dieser als leichtester geltende Anstieg erfordert 3-5 Stunden.

Als zweithöchster Gipfel ragt die Königspitze (3.851 Meter) in den Südtiroler Himmel und verdankt ihren Namen wohl ihrer stattlichen Erscheinung. Im Gebirgskrieg eine strategisch wichtige Stellung, gibt das Eis auch heute noch Ausrüstungsgegenstände der Soldaten frei – etwa auch scharfe Munition.

Der dritthöchste Berg trägt den Namen Monte Cevedale und ist als höchster Skitourenberg der Ortler-Gruppe (3.769 Meter) bei Schneesportlern beliebt, da er bei guten Wetterverhältnissen mit den Tourenskiern bis zur Spitze erklommen werden kann. Achten Sie allerdings unbedingt auf Gletscherspalten!

Skifahren unter der Sommersonne

Wenn es um Wintersport geht, kann die Ortler-Gruppe mit hochkarätigen Namen wie Bormio, Santa Caterina Valfurva und Sulden aufwarten. Das Skigebiet Stilfser Joch ist darüber hinaus auf den Sommerbetrieb ausgerüstet, denn im Winter kann die Passstraße, die mit 2.757 Metern als zweithöchster Pass der Alpen und als höchster befahrbarer Pass Italiens gilt, aufgrund der enormen Schneemengen gesperrt sein.

So ist der Stilfser Gletscher mit 30 Pistenkilometern, einem Snowpark für Freestyler, 12 km Langlaufloipen sowie 10 Bahnen und Liften eines der größten Sommerskigebiete der Alpen – und von Juni bis November in Betrieb. Das Stilfser Joch gilt zudem auch als ein Klassiker der herausfordernden Rennradtouren – in 48 Kehren geht es von Prad auf die Passspitze. Während des „Stilfser Joch Radtags“ wird der Pass sogar für Kraftfahrzeuge gesperrt.

Davon profitiert auch der Nationalpark Stilfser Joch, in dem sich die Ortler-Gruppe befindet. Hier können Sie nicht nur Steinadler, Auerhühner, Rothirsche und Rehe beobachten, sondern auch Gämsen und Steinböcke. Mit Glück können Sie sogar das eine oder andere Murmeltier entdecken.

Über vier Provinzen erstreckt sich der Nationalpark Stilfser Joch – genug Areal, um als eines der größten Naturschutzgebiete Europas zu gelten.

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