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Tuxer Alpen

  • Geier in den Tuxer Alpen von Nordwesten aus gesehen
  • Bergspaß in Hintertux
  • Skigebiet Tux Finkenberg
  • Tuxeck im Kaisergebirge

Eine Gebirgsgruppe nah am pulsierenden Herzen der Stadt – die Tuxer Alpen gehören nicht nur zu den Zentralen Ostalpen, sondern sind auch Teil des massiven Gebirgsrings, der Innsbruck, die Landeshauptstadt Tirols, schützend umschließt.

Einer der höheren Berge der Tuxer Alpen, der Patscherkofel (2.246 Meter), gilt gar als der Hausberg Innsbrucks, der sich nur wenige Kilometer südlich der Stadt befindet und durch die Patscherkofelbahn mit dem Stadtteil Igls verbunden ist. Seine charakteristische runde Kuppe mit dem hohen Sendeturm macht ihn unverwechselbar. Menschen zieht es zum Wandern hierher, im Winter locken auch die rasanten Skipisten auf die Anhöhe.
Im Jahr 2017 war es schließlich soweit – die alte Pendelseilbahn wurde in Pension geschickt und durch eine moderne Einseilumlaufbahn ersetzt. Dies brachte auch eine neue Streckenführung mit sich. Die ehemalige Bergstation in Patsch und die Talstation in Igls stehen heute nichtsdestotrotz unter Denkmalschutz. Zudem ist auch der Alpengarten Patscherkofel einen Abstecher wert. Er befindet sich nur wenige Minuten von der neuen Bergstation entfernt und trägt stolz den Titel „Höchster botanischer Garten Österreichs“. Falls Sie der Hunger einholt oder einfach Zeit für eine Kaffeepause ist, können Sie das kulinarische Verlangen im Patscherkofelhaus stillen. Das Haus, das auch gemütliche Zimmer anbietet, rückt sich bereits bei der Bergstation mit seinen steinernen Mauern in Ihr Blickfeld.
 

Militärische Ehren

Ein anderer Vertreter der hiesigen Gipfelversammlung – und außerdem der höchste – hört auf den Namen Lizumer Reckner. Viele markierte Wanderwege führen an die Südflanke dieses 2.886 Meter hohen Bergs, der im Winter ebenfalls eine prächtige Bühne für Skitouren bietet. Besteigungen empfehlen sich von der Lizumer Hütte oder vom Tuxertal aus über die Junsbergalm.  Auch vom Navistal über die Naviser Hütte bzw. die Peeralm lässt sich der Reckner erobern. Allerdings befindet er sich auf dem Territorium des Truppenübungsplatzes Lizum Walchen und im Fall von Militärmanövern kann der Aufstieg auch mal untersagt werden.

Namensgebendes Glucksen

Wasser, das glucksend durch die schroffen Felsspalten fließt, soll der Namensgeber für einen weiteren Berg der Tuxer Alpen sein – des Glungezer (2.677 Meter). Hier verläuft eine gut markierte Skiroute, die von Tourengehern ohne Lawinengefährdung absolviert werden kann. Zudem erschließt die Glungezerbahn an der Nordseite ein familienfreundliches Wintersportgebiet, das von einfachen Pisten durchzogen ist. Die Talstation befindet sich in Tulfes, etwa 12 Kilometer von Innsbruck entfernt. Die Glungezerhütte des Österreichischen Alpenvereins erreichen Sie über einen 1,5 Stunden langen Wanderweg von der Bergstation, wo auch die Tulfeinalm ihre große Sonnenterrasse für Sie geöffnet hat und der Duft von Tiroler Schmankerln in die Nasen steigt. Bahnverweigerer können den Aufstieg von der Talstation durch den urigen Zirbenwald in etwa 5 Stunden schaffen.
 
Auch Freunde von Fernwanderwegen  werden in den Tuxer Alpen auf ihre Rechnung kommen. Zahlreiche Routen kreuzen die Tuxer Alpen – etwa der Traumpfad München Venedig (Hall in Tirol – Glungezerhütte – Naviser Jöchl – Lizumer Hütte – Tuxerjochhaus – Plunderling Sattel – Gschützspitze-Sattel), aber auch der Tiroler Adlerweg, die Via Alpina und der Zentralalpenweg 02A, der von Feldkirch in Vorarlberg entlang des Zentralalpenhauptkamms bis nach Hainburg an der Donau in Niederösterreich verläuft.
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