Obernberger See
Das Obernbergtal, ein Seitental des Wipptales nahe der österreichisch-italienischen Grenze am Brenner, ist eines der urtümlichsten Täler Tirols. Ein Ausflug zum traumhaft schönen Obernberger See ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.
Obernberger See - Photo: NH53 - CC BY 2.0
Mitten im Landschaftsschutzgebiet der Tribulaune liegt in 1.594 m Höhe der Obernberger See. Er hat eine Fläche von rund 20 Hektar und besteht eigentlich aus zwei Teilen, die durch einen Felssturz in prähistorischer Zeit getrennt wurden. Nur im Frühling bei sehr hohem Wasserstand nach der Schneeschmelze sind diese beiden Teile verbunden. Auf der durch den Felssturz gebildeten Landbrücke bzw. Halbinsel steht eine Kapelle, die über einen Steg erreichbar ist. Das pittoreske Kirchlein ist „Unserer Lieben Frau am See“ geweiht und wurde 1935 errichtet, in demselben Jahr, als der Obernberger See zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.
Gespeist wird der See unterirdisch durch den Obernberger Seebach, der auch wieder unterirdisch abfließt. Nur bei hohem Wasserstand gibt es auch einen oberirdischen Abfluss. Der Seebach hat durchwegs Gewässergüteklasse I und versorgt die Gemeinde Obernberg mit Trinkwasser.
Der Obernberger See ist seit jeher ein beliebtes Ausflugsziel. Idyllisch liegt er von Fichten- und Lärchenwäldern umgeben zu Füßen des Kleinen Tribulaun, fernab von Hektik und Alltagsstress. Die ganz naturbelassene Landschaft hat zu jeder Jahreszeit Charme und besticht durch ihre urtümliche Schönheit. Bäume und Berge spiegeln sich im klaren Wasser, das im Sonnenlicht smaragdgrün glitzert und funkelt wie ein Juwel. Holzboote laden zu einer gemütlichen Ruderpartie, und im Gasthaus mit Sonnenterasse direkt am See kann man eine herzhafte Jause genießen.
Schon Kaiser Maximilian I. ist gerne aus seiner Innsbrucker Residenz hierher zur Jagd gekommen, auch für die Qualität der Forellen war der See schon damals berühmt. Die Fischzucht war in der beginnenden Neuzeit zum zweiten wirtschaftlichen Standbein des Tales geworden, nachdem der im Spätmittelalter blühende Kupferbergbau wegen mangelnder Rentabilität eingestellt werden musste. Der Schutz des Fischbestandes ist auch der Grund, weshalb das Baden nicht erlaubt ist, allerdings ist das Wasser des Bergsees ohnehin meist viel zu kühl. Ein Wanderweg führt um den See herum, auch Touren auf die umliegenden Gipfel können von hier gestartet werden. Im Winter eignet sich das Gebiet hervorragend zum Schneeschuhwandern.
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