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[ 04.07.2012 ]

Stummer Schrei

  • stummer schrei Sujet

Das innovative Kulturfestival in Stumm im Zillertal begeistert auch heuer wieder mit einem Programm auf internationalem Niveau.

Tirol ist ein Land der kulturellen Vielfalt. Kultur spielt sich hier längst nicht mehr allein in der Landeshauptstadt Innsbruck oder in Ballungszentren wie Hall, Kufstein oder Schwaz ab. Eine Vielzahl an Initiativen sorgt übers ganze Land verteilt für ein intensives und spannendes Kulturleben zwischen Tradition und Innovation.

Der Stumme Schrei ist einer dieser „Kulturmotoren“, der weit über den eigentlichen Spielort hinaus wirkt. Stumm – übrigens auch der Heimatort des dreifachen Ski-Weltmeisters und Olympiasiegers Stephan Eberharter – ist eine kleine Gemeinde im mittleren Zillertal mit 1.800 Einwohnern. Im Zweijahres-Rhythmus wird Stumm jedoch zur großen Bühne für Schauspiel, Musik und Tanz auf höchstem Niveau, dann findet hier im Zillertal Kultur statt, wie sonst nur in Köln, Berlin, Wien oder anderen Großstädten. Die neunte Auflage dieses Internationalen Festivals läuft von 7. Juli bis 19. August 2012.

Aufschrei – das Fest zur Eröffnung

Vielfältig und spannend ist das Programm beim Stummen Schrei. Neu ist der „Aufschrei“, das große Eröffnungsfest am 7. Juli. Viel Musik, Straßenkünstler und kulinarische Schmankerln sorgen für beste Stimmung, auch für Kinder gibt’s ein buntes Programm u.a. mit Feuerwehrautofahrten und dem Klangspurenmobil.
Das zentrale Theaterereignis des heurigen Festivals ist „Cyrano – eine heroisch-komödiantische Romanze“ nach Edmond Rostand. Es spielt das großartige Laienensemble des Festivals mit lauter Darstellern aus der Region. Stimmungsvoller Schauplatz ist die Freilichtbühne neben der Hauptschule.

Musik, Film, Literatur und Kunst

Wie immer bietet der Stumme Schrei auch ein hochkarätiges Musikprogramm, diesmal u.a. mit dem Acoustic Trio, dem Tango- Ensemble „Tango de Salón“ und einem Carlos Gardel gewidmeten Konzert, einem Operetten-Abend mit den Österreichischen Salonisten, den Funky Weibs und Mnozil Brass. Auch die bildende Kunst darf nicht fehlen, und so sind heuer im Rahmen von „Kunstschrei“ überlebensgroße, ausdrucksstarke und stumm schreiende Holzskulpturen des Tiroler Bildhauers Erich Ruprechter in Stumm ausgestellt.
An vier Abenden werden bei den Krimitagen insgesamt 14 Kriminalgeschichten, die allesamt im Zillertal angesiedelt sind, gelesen. Die spannenden Stories sind auch als Buch unter dem Titel „Mords-Zillertal“ erhältlich.
Noch viele andere Aktionen, Filme und Projekte stehen am Programm. Ein großes und genussvolles Spektakel verspricht die Offene Tafel am 5. August, bei welcher der Dorfplatz von Stumm zur riesigen Essenstafel mit Köstlichkeiten aus ganz Europa wird. Jeder kann sich als Gast und Koch beteiligen.

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