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[ 15.06.2009 ]

Was bedeutet die Bezeichnung DOC?

Seit 1963 sind in Südtirol Anbau, Erzeugung und Vermarktung der Weine unter strengen gesetzlichen Schutz gestellt - unter die DOC- Regelung (DOC - denominazione di origine controllata, vergleichbar mit dem deutschen Q.b.A = Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete).

98,8 Prozent der gesamten Südtiroler Weinbaufläche stehen heute unter DOC-Schutz, und damit befindet sich Südtirol italienweit an der Spitze. Die DOC-Bezeichnung schützt zum einen den Produzenten vor dem Missbrauch der Ursprüngsbezeichnung und zum anderen den Verbraucher duch die Garantie der Herkunft des Weines. Die Verwendung der DOC-Bezeichnung wird durch das neue italienische Weingesetz von 1992 geregelt. Grundprinzip dieses Gesetzes ist der pyramidenförmige Aufbau der Weinbezeichnungen in Italien. Die Basis der Qualtitätspyramide stellen die Tafelweine, die Landwein bilden die Mittelstufe. An der Spitze der Pyramide stehen die DOC- und DOCG-Weine sowie die Weine aus Einzellagen. Alle Weine aus deinem DOC-Gebiet unterliegen strengen Qualitätskontrollen. Das beginnt bereits im Weinberg, wo die Höchstertragsmengen je Rebsorte in Doppelzentnern pro Hektar genau fesgelegt sind. Bei den Erzeugervorschriften werden jeweils der natürliche Mindestalkoholgehalt, der Mindestalkoholgehalt im Konsum, der Mindestsärewert sowie der Mindestwert an zucherfreiem Extrakt vorgeschrieben. Die Einhaltung der Vorschriften wird regelmäßig überprüft.

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