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Ladinische Sprache und Kultur in Südtirol

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Dass Südtirol ein zweisprachiges Land ist, ist allgemein bekannt und auch nicht zu übersehen, da zweisprachige Beschilderungen, Ortstafeln und Wegweiser auf Deutsch und Italienisch überall präsent sind.

In Südtirol gibt es aber auch noch eine dritte Sprachgruppe, das Ladinische. Es handelt sich dabei um die älteste Sprache im Gebiet der Dolomiten überhaupt, entstanden ist sie im Zuge der römischen Eroberung des Alpenraumes. Aus der Vermischung der keltischen bzw. rätischen Kultur mit dem Lateinischen entwickelte sich schon im ersten Jahrhundert nach Christi das Ladinische. Ladinisch war damals die am weitesten verbreitete Sprache in den Alpen und wurde von der Donau bis zum Gardasee, vom Tessin bis Triest gesprochen. Erst, als während der Völkerwanderung Bajuwaren und Langobarden in den Alpenraum einfielen und dort siedelten, wurde das Ladinische zurückgedrängt und konnte sich schließlich nur mehr in wenigen abgelegenen und geschützten Tälern halten.

Lange Zeit wurde das Ladinische als italienischer Dialekt eingestuft, was natürlich völlig falsch ist, da das Italienische erst ein paar hundert Jahre nach dem Ladinischen entstanden ist. Heute ist Ladinisch in Südtirol aber als dritte Landessprache und als regionale Behördensprache voll anerkannt. Es wird an den Schulen als Pflichtfach unterrichtet, außerdem gibt es Zeitschriften und Bücher in Ladinischer Sprache.

Rund 30.000 ladinische Muttersprachler gibt es gegenwärtig, damit zählen die Ladiner zu den kleinsten Sprachgruppen in Europa. Eine enge sprachliche Verwandtschaft besteht zwischen dem Ladinischen, dem Bündnerromanischen im Schweizerischen Graubünden und dem Furlanischen in Friaul. In Südtirol wird das Ladinische im Grödnertal und im Gadertal gesprochen – insgesamt von rund 4% der Bevölkerung; weitere „Sprachinseln“ – mit jeweils eigenem Idiom – sind im Fassatal in der Provinz Trentino, sowie in Buchenstein und Ampezzo in der Provinz Belluno.

Wer sich für die ladinische Sprache und Kultur interessiert, der sollte unbedingt das Ladinische Kulturinstitut „Micurà de Rü“ – benannt nach dem ladinischen Sprachwissenschaftler Micurà de Rü, alias Nikolaus Bacher (1789 – 1814) – und das Museum Ladin in St.Martin in Thurn im Gadertal besuchen. Im Museum Ladin erfährt man Wissenswertes über die Geschichte der Ladiner, über die Besiedlung der Dolomiten seit der letzten Eiszeit, über Geologie, Handwerk und Tourismusgeschichte und natürlich auch über die Sprache selbst. Für Urlaubsgäste werden sogar „Schnellsprachkurse“ in Ladinisch angeboten!

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